Wien

Gebaut für Wiener Lokale

Paylash kommt aus Wien und startet hier. Diese Seite sagt, was das konkret heißt, mit Zahlen aus der Wirtschaftskammer und der Nationalbank. Es gibt noch kein Lokal im Dauerbetrieb.

Die Wiener Gastronomie

7.589
aktive Mitgliedsbetriebe der Fachgruppe Gastronomie
2.284
davon Restaurants
700
Bars, Tanzlokale und Diskotheken

Die Gesamtzahl hat den Stichtag 31. Dezember 2025, die Aufgliederung nach Betriebsarten den 31. Dezember 2024. Es sind Kammermitgliedschaften, nicht Standorte.

Quelle: WKO, Mitgliederstatistik 2025, abgerufen am 4. September 2026.

Kaffeehäuser hatten eine eigene Fachgruppe

Bis Ende 2024 war Wien das einzige Bundesland, in dem die Fachgruppe Gastronomie geteilt war: 601A Gastronomie mit 6.102 und 601B Kaffeehäuser mit 1.527 aktiven Mitgliedern, Stichtag 31. Dezember 2024. In der Statistik zum 31. Dezember 2025 ist diese Aufgliederung entfallen. Die beiden Zahlen lassen sich nicht zur Gesamtzahl addieren, sie haben einen anderen Stichtag.

Quelle: WKO, Mitgliederstatistik 2024, abgerufen am 4. September 2026.

Bar zahlen ist in Österreich noch die Regel

Die Nationalbank hat 2025 erhoben, dass am Point of Sale 55 Prozent aller Transaktionen und 45 Prozent des Umsatzes bar bezahlt werden. Über alle Zahlungen hinweg sind inzwischen 50 Prozent bargeldlos. Rund zehn Prozent der Befragten konnten mindestens einmal nicht bar zahlen, am häufigsten in Restaurants und in Geschäften des täglichen Bedarfs.

Eine eigene Zahl für die Wiener Gastronomie gibt es nicht, auch keine für den Anteil der Kartenzahlung im Lokal. Wer eine nennt, hat sie geschätzt. Die Werte oben gelten für Österreich über alle Branchen.

Quelle: OeNB Report 2026/14, Zahlungsmittelstudie 2025, abgerufen am 4. September 2026.

Der Schanigarten

Seit 1. September 2023 sind Schanigärten in Wien ganzjährig möglich. Wer geöffnet hat, muss den bewilligten Schanigarten betriebsbereit halten, auch im Winter. Für den Betrieb heißt das: mehr Tische, größere Wege, und das Zahlen dauert genau dort am längsten, wo das Personal am weitesten laufen muss.

  • Der Gast am hintersten Tisch scannt und zahlt, ohne auf den Weg zu warten.
  • Mehrere Tische zahlen gleichzeitig, ohne dass jemand mit dem Terminal hin und her geht.
  • Bei Regen bleibt niemand am Tisch sitzen, weil er noch zahlen muss.

Quelle: Stadt Wien, Bewilligung Schanigarten, abgerufen am 4. September 2026.

Kaffeehaus heißt sitzen bleiben

Die Wiener Kaffeehauskultur steht seit 2011 im österreichischen Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Die offizielle Beschreibung nennt als Kennzeichen, dass dort Zeit und Raum konsumiert werden und nur der Kaffee auf der Rechnung steht. Für ein Zahlungsprodukt ist das der Kern: Der Gast soll nicht aufstehen müssen, um zu gehen.

Quelle: Österreichische UNESCO-Kommission, Wiener Kaffeehauskultur, abgerufen am 4. September 2026.

Registrierkasse und Beleg

Registrierkassenpflicht besteht ab 15.000 Euro Jahresumsatz je Betrieb, wenn zusätzlich die Barumsätze 7.500 Euro übersteigen. Als Barumsatz gilt auch die Zahlung mit Karte vor Ort. Die Belegerteilungspflicht gilt seit 2016 ab dem ersten Barumsatz, ohne Betragsgrenze. Für Umsätze im Freien, in Hütten, im Buschenschank und in Kantinen gibt es Erleichterungen bis 45.000 Euro netto im Jahr.

  • Paylash ersetzt keine Registrierkasse und keinen Kassenbeleg.
  • Der Beleg entsteht in deiner Kasse, mit Signatur und Datenerfassungsprotokoll.
  • Ob eine Zahlung am Handy des Gastes als Barumsatz zählt, ist nicht abschließend geklärt. Das gehört vor dem Start mit dem Steuerberater besprochen.

Quelle: USP des Bundes, Registrierkassen, abgerufen am 4. September 2026.

Erstes Lokal in Wien werden

Kein Abo, keine Grundgebühr, keine Mindestlaufzeit.